Montag, 3. Juli 2017

Adjö, adios und Türe zu!

 Ihr lieben Alle!

Es gibt uns noch. Wir waren auf Reisen. Eine Auszeit mitten im Jahr, ganz nach dem Motto: Wenn nicht jetzt, dann nur noch in den Sommerferien! Denn das Kind wird eingeschult. Ein lebensverändernder Schritt. Plötzlich muss man morgens pünktlich irgendwo sein. Es gibt Hausaufgaben. Und Noten. Und Stress mit dem Lehrer. Mir bricht jetzt schon der Schweiß aus. Hält mir jemand Händchen???



Naja, für die Kids ist es sicher auch anstrengend. Aber die kriegen wenigstens ne Schultüte und einen tollen neuen Scout-Rucksack. In Pink-Lila-Glitzer mit Einhörnchen. Macht Tinnitus auf die Augen, ist aber toll im Straßenverkehr. Ich persönlich bin ja früher sehr gerne in die Grundschule gegangen. Kaulquappen gucken in Sachkunde, in Musik rhythmisch mit Klanghölzern auf den Kopf des Banknachbarns klopfen... Und die Lehrerin hat nie geschimpft. Wenn wir zu laut waren, hat sie sich ihren Teddy genommen und traurig geguckt. So eine Lehrerin will ich wieder haben. Äh... also für meine Tochter.

Tür zu!

Ansonsten beginnt also mit der Schule auch eine neue Lebensphase. Und wo was beginnt, da endet meist auch irgendwas. Also, wo sich ein Fenster öffnet, ist vorher eine Tür zugegangen. Ihr wisst schon. In diesem Fall schließt sich nicht die Tür der Kita (da kann man immer noch hingehen), sondern die Tür der Nachbarin.

Am 13. Januar 2014 hatte sie sich geöffnet (Heute tu ich nichts) - damals noch ohne Foto und in genau sieben Zeilen. Quasi wie so ein Testbild bei der ARD. Einfach mal gucken wollte ich, wie das so geht mit dem Bloggen. Einfach mal frei von der Leber weg schreiben, wie es mir gefällt (und nicht, wie der Chefredakteur dat will). Und das habe ich getan und ihr habt es gelesen. Habt kommentiert (am liebsten persönlich, machmal aber auch untendrunter und später bei Facebook). Die Beiträge wurden länger, Bilder kamen dazu. Zur Not auch mal selbst gemalt.

Unser Alltag

Meist ging es um unseren Alltag, den chaotischen, lustigen, schönen, ärgerlichen - auch mal traurigen. Aus der Maus wurde eine Prinzessin, zwischendurch mal eine Diva und heute ist sie schon so groß, dass sie uns das Leben erklärt. Irgendwann kamen die Kategorien "Nä, wat schön" mit hübschen Dingen und Do-it-Yourself dazu - und "Ne Story", wenn es mal wieder peinlich wurde.

Im ersten Jahr sind auf diese Weise 67 Posts entstanden, im zweiten immerhin fünfzig. 2016 waren es noch 23 und in diesem Jahr bisher ganze sechs - und es ist schon Juli. Alles hat ein Ende und bevor ich das Jahr mit einem Dutzend beschließe, mache ich lieber eine 7 draus. Ist meine Lieblingszahl und irgendwie ändere ich Dinge gerne im Juli!

Zwischen Bullerbü und Ballermann

Eigentlich war der Gedanke schon länger da. Irgendwo auf unseren Reisen zwischen Bullerbü und Ballermann war mir klar geworden: Das hier wird der letzte Post der Nachbarin sein! Es hat Spaß gemacht und ihre lockere Sichtweise war für mich immer wie eine Handbreit Wasser unterm Kiel, wenn ich mal wieder aufzulaufen drohte. Ob sich die Gute irgendwann nochmal zu Wort meldet, liegt ganz bei ihr. Deshalb will ich niemals nie sagen - nur falls einer fragt.
 
Danke... danke... danke...

Euch ein riesendickes, von Herzen kommendes, Dankeschön! Dafür, dass ihr unseren Alltag mit uns geteilt habt - mit allen Höhen und Tiefen - und unsere Tochter beim Großwerden begleitet habt. Ich hoffe, die Nachbarin hat euch gut unterhalten und hin und wieder zum Lachen gebracht. Denn das ist es, was sie wollte. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Alles Liebe 

Eure Nachbarin alias Janina

PS: Wer Lust hat, nochmal ein bisschen zu stöbern: Meine Lieblingsgeschichte, die wirklich anschaulich zeigt, wie es bei uns so zugeht ist Ein Tag im Leben der Nachbarin (ja, mit allen fünf Teilen). Mein Lieblings-Do-it-Yourself-Post ist die Mülltonnenbox. Überhaupt stehen Einrichten, Upcyclen und Gestalten bei uns allen immer noch hoch im Kurs und wenn ich demnächst das dringende Bedürfnis haben sollte, unsere Kreativwelt in Wort und Bild zu fassen, werde ich das wahrscheinlich auf unserem Scheunenhausblog tun.

Kommentare:

  1. Die Nachbarin wird halt sesshaft. Im Scheunenhaus...

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  2. Ohhhh... Jetzt bin ich glatt ein bißchen traurig :'(
    Obwohl ich ja die Storys aus erster Hand bekomme :)
    Bis Freitag - und ich les dann halt im Scheunenblog ;)
    *dicke Umarmung*
    Danke für die vielen Lachtränen (das mit den selbigen -fältchen klären wir noch ;) ;) ;)

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Danke für Deinen Kommentar. Ich werde ihn baldmöglichst freigeben.